In der Klinik für Kardiologie im Klinikum Frankfurt (Oder) wird eine neue, besonders schonende Methode zur Behandlung von Vorhofflimmern eingesetzt: die sogenannte Pulsed Field Ablation (PFA). Mit der Einführung dieser Technologie erweitert das Klinikum Frankfurt (Oder) sein Behandlungsspektrum in der Kardiologie und bietet Patientinnen und Patienten eine moderne und sichere Therapieoption bei Herzrhythmusstörungen.
Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen, insbesondere im höheren Lebensalter. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ablationsverfahren nutzt die Pulsed Field Ablation kurze elektrische Felder, die gezielt auf Herzmuskelzellen wirken. Durch diesen physikalischen Effekt kann das krankhaft veränderte Gewebe selektiv behandelt werden, während benachbarte Strukturen wie Speiseröhre oder Nerven weitgehend geschont bleiben.
Studien zeigen, dass diese Technologie vielversprechende Ergebnisse insbesondere im Hinblick auf die Reduktion von Komplikationen wie Läsionen der Speiseröhre oder Nervenverletzungen aufweist.
„Die Pulsed Field Ablation ermöglicht eine präzisere und sichere Behandlung von Vorhofflimmern. Sie eröffnet neue Perspektiven in der Therapie und trägt dazu bei, das Risiko von Komplikationen zu senken und die Erholungszeit für unsere Patientinnen und Patienten zu verkürzen“, erklärt Prof. Dr. med. Alexander Wutzler, Chefarzt der Klinik für Kardiologie.
In der nächsten kardiologischen Vorlesung am 18. Februar um 16 Uhr stellt der Chefarzt die neue Behandlungsmethode für alle Interessierten im Atrium des Klinikums vor.