Die Nuklearmedizin bietet heute vielfältige Möglichkeiten in der modernen Diagnostik und Therapie. Welche Erkrankungen mit nuklearmedizinischen Verfahren untersucht und behandelt werden können, erläutert Prof. Dr. med. Knut Liepe, Chefarzt der Nuklearmedizin, im Rahmen der nächsten Vorlesung am 18. März um 16:00 Uhr im Atrium des Klinikums.
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen unter anderem die Radiojodtherapie bei Schilddrüsenerkrankungen sowie die Radiosynoviorthese bei unterschiedlichen Gelenkentzündungen. Darüber hinaus werden moderne Therapieoptionen bei Prostatakarzinomen und neuroendokrinen Tumoren vorgestellt.
Auch in der Diagnostik nimmt die Nuklearmedizin eine wichtige Rolle ein. So ermöglicht sie unter anderem die Abklärung von Schilddrüsenerkrankungen, koronaren Herzerkrankungen und Tumorerkrankungen. Zudem kommen nuklearmedizinische Verfahren bei Nierenfunktions- und Harnabflussstörungen, in der Parkinson-Diagnostik sowie bei Verdacht auf eine akute Lungenembolie zum Einsatz. Bei der koronaren Herzerkrankung kann die Untersuchung zudem dazu beitragen, die Notwendigkeit eines Herzkathetereingriffs zu beurteilen.
Das Klinikum lädt alle Interessierten herzlich ein, sich im Rahmen der Vorlesung umfassend zu informieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen.