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Klinikum Frankfurt (Oder) | 20.08.2026

Neue ESD-Technik für schonende Tumorentfernung am Klinikum Frankfurt (Oder)

Diese moderne Technik ergänzt das gastroenterologische Leistungsspektrum des Klinikums um eine minimalinvasive und effektive Behandlungsoption.
Bislang wurden rund 30 Eingriffe vorgenommen.

Im Rahmen eines zweiwöchigen Aufenthalts am renommierten NTT Medical Center in Tokio erlernte Prof. Dr. med. Dr. h. c. Mathias Z. Strowski, MBA, Chefarzt der Medizinischen Klinik III – Gastroenterologie, Nephrologie und Dialyse, das Verfahren. „Ich konnte die Methode dort intensiv praktisch trainieren. Heute profitieren unsere Patientinnen und Patienten direkt von diesem Wissen“, so Prof. Strowski.

Bei Ryszard Capala wurde im MVZ Gastroenterologie Frankfurt (Oder) im Rahmen der Tumornachsorge ein auffälliger Polyp im Dickdarm entdeckt. Vier Jahre zuvor war bei ihm in Dortmund bereits ein Darmtumor operativ entfernt worden.

Aufgrund der Größe und der Lage des neu entdeckten Polypen war eine ambulante Abtragung nicht möglich – der Patient wurde daher stationär im Klinikum Frankfurt (Oder) aufgenommen. Dank der neuen ESD-Technik konnte der Polyp vollständig in einem Stück minimalinvasiv entfernt werden. 

„Ich bin dankbar für die kompetente Versorgung auf Augenhöhe – und insbesondere auch dafür, dass ich in meiner Sprache umfassend informiert und begleitet wurde“, berichtet Ryszard Capala.

Die weitere Nachsorge erfolgt ambulant im MVZ Gastroenterologie Frankfurt (Oder).

Das MVZ arbeitet dabei eng mit dem Klinikum Frankfurt (Oder) zusammen: Im MVZ erfolgen vor allem ambulante Diagnostik und kleinere Eingriffe, während komplexe endoskopische Verfahren wie die ESD im stationären Bereich des Klinikums durchgeführt werden. Diese abgestimmte Zusammenarbeit gewährleistet eine durchgängige Versorgung mit kurzen Wegen und hoher Behandlungsqualität.

Prof. Dr. Mathias Z. Strowski, der fließend Polnisch spricht, betreute den ausschließlich polnischsprachigen Patienten persönlich – von der Aufklärung bis zur Entlassung.

„Viele unserer Patientinnen und Patienten haben polnische Wurzeln. Eine Beratung in der Muttersprache schafft Vertrauen, fördert das Verständnis und trägt zu besseren Behandlungsergebnissen bei“, so der Chefarzt, der eine eigene polnischsprachige Sprechstunde anbietet.

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